Manuelle Medizin 

Chirothrapie


Die Manuelle Medizin beim Hauarzt:

Kleine Techniken haben oft große Wirkung, manchmal gar keine Wirkung und mal bereiten auch kleine Therapieversuche eher Schmerzen und Rückschläge!
Die Aufgabe des Hausarztes ist es zu erkennen in welchem Erkrankungsabschnitt sich der Patient gerade befindet. Verordnet der Arzt Ruhe oder Bewegung, Physiotherapie oder Schmerzmedikamente, Akupunktur oder Osteopathie? Ibuprofen/ Diclofenac oder Muskelentspannungsmedikamente?

Mithilfe der manualmedizinischen Untersuchungen findet man schnell Blockierungen und Verspannungen und findet die Ursache häufig weit weg vom eigentlichen Schmerzpunkt. Ausstrahlende Beschwerden und Schmerzpunkte sind häufig nur die Spitze des Eisberges! Manualmedizinisch können viele Diagnosen auch ohne radioaktive Strahlung oder ohne teure Kernspinnuntersuchungen gemacht werden. Es wird eine Arbeitsdiagnose gestellt aufgrund derer ein Therapiekonzept eingeleitet wird.  Der Hausarzt verordnet dann Ruhe und Medikamente, Physiotherapie, auch Osteopathie und gibt Tipps welche Übungen der Patient selbst machen kann. Diesen Weg können Sie erst einmal gehen, ihr Physiotherapeut begleitet Sie. Zeichnet sich ein ausbleibender Erfolg aus, wird der Facharzt und eine, von diesem eingeleitete Bildgebung in die Wege geleitet, um die Abeitsdiagnose zu unterstützen oder auszuschließen.

Nur ein geringer Anteil der Schmerzpatienten hat eine schwerwiegende Diagnose, die auch operiert werden muss, meist steckt eine funktionelle Schädigung dahinter, die ohne strukturelle Schädigung verheilt!



 

Osteopathie

Ein Teilgebiet der Manuellen Medizin ist die Osteopathie. Der Begriff der Osteopathie ist leider nicht geschützt, daher fragen Sie den Ihren nach seiner Ausbildung!
Ein Physiotherapeut oder Arzt hat berufsbegleitend ca. 5 Jahre studiert.
Die Osteopathie ist eine anatomisch begründete, ganzheitliche, manuelle Therapie.
Es werden alle Ebenen des Köpers - der Gelenke, Faszien, Sehnen und Muskeln, sowie der Innen Organe - der Seele und der Psyche in die Diagnostik und Therapie mit einbezogen!

Diese Art der Therapie erfordert Feinfühligkeit in den Fingerspitzen und im Umgang mit der Psychosomatik. Ich keine Therapieform die den Menschen in seiner Gesamtheit so vollkommen erfassen kann und ich habe eine große Achtung vor denen, die der ganzheitlichen Therapie auch tatsächlich nahe kommen!

Hier können sie sich über die Osteopathie und über Therapeuten informieren:



Infoblatt Osteopathie (86 KB)
http://www.osteopathie.de/
http://osteopathie.com/
Chronische Schmerzen, Chronische Rückenschmerzen

"Da tut´s weh und des zieht von hier bis ganz da runter! Ich hab aber nichts gemacht!"

Oft können Patienten mit Rückenschmerzen sich die Ursache nicht erklären! Aber meist ist der Rückenschmerz "hausgemacht" und findet seine Ursache in den letzten 2-4 Wochen!
  • langes sitzen vor dem PC
  • langes sitzen im Auto
  • Fehlhaltungen bei Lesen, Telefonieren mit dem Handy
  • mangelnde ausgleichende Bewegung (Die Bewegung bei der Arbeit ist hier meist nicht ausreichend, sondern eher ursächlich)
  • wiederholende Tätigkeiten (Schaufeln, Arbeit an der Kasse, beim Rückwärtsfahren, bei Schreibarbeiten)
  • fehlende Beweglichkeit
  • Überlastung in der freien Zeit (Die ganze Woche nichts getan und am Samstag 1000 Höhenmeter rauf und runter)

Die Therapie des chronischen (Rücken)Schmerzes:
  1. Ruhe
  2. Reduktion der Schadstoffe
  3. Verbesserung der Versorgung der geschädigten Strukturen
  4. Bewegung
  5. Deblockierung
  6. Nach der Entzündungsphase Muskelaufbau
  7. Dauerhaftes Training
Die meisten Schmerzen sind Entzündungsbedingt. Reparaturvorgänge und Versuche des Körpers der Kompensation, sowie Überlastung führen zu einer Entzündung und Zwangspause der Bewegungssegmente, Der Schmerz tritt ein und teilt dem Besitzer des Gelenks mit: MACH PAUSE.
Zu einem Bewegungssegment gehören, das Gelenk, Die Kapsel, die Bandstrukturen die ansetzenden und Bewegenden Sehen und Muskelelemente sowie die angrenzenden Gelenke. Hier stelle man sich die 5 Grundfpeiler einer Entzündung vor, insbesonderr die "funktio laesa", der Funktionsverlust der entsprechenden Gliedmaße oder der Wirbelsäule. Hier erklären sich die weitreichenden Ausstrahlenden Beschwerden weit weg vom Geschehen. Weitere Blockierungen an kompensierenden Stellen sind die Folge. Aus einem Gelenkproblem wird ein Syndrom, z.B. ein LWS-Syndrom mit chronischen Schmerzen.

RUHE IST ANGESAGT
In dieser Zeit sind Entzündungshemmende Schmerzmedikamente, wie NSAR angezeigt und auch Cortison kann zum Einsatz kommen. Um so früher um so besser, bzw. um so kürzer ist die Entzündungs- und somit die Behandlungszeit.

Reduktion der Schadstoffe und Verbesserung der Versorgung
Reduktion von Schadstoffen ist einfach aufgezählt aber häufig schwer umzusetzen. Verzichten Sie auf
  • Nikotin
  • Alkohol
  • Kohlenhydrate (Kurzkettige Zucker)
Verbessern Sie die Versorgung der Zellen im Körper mit frischer Luft, Bewegung und ausgeglichener Ernährung, zudem können physiotherapeutische Maßnahmen die Durchblutung fördern. So z.B. die Behandlung der Halswirbelsäule und der ersten Rippe bei einem Carpaltunnelsyndrom oder einer Epicondylitis radialis! Lymphdrainage bei Schwellungen nach operationen oder anderweitig begründetem vermehrtem Gewebewasser (Lymphödem). Kompressionsstrümpfe bei Varikosis oder nach Thrombose. Hier kommen sehr viele Techniken zum Einsatz und es ist ein mutimodales Therapiekonzept gefragt!

Bewegung
Nach der Entzündungsphase, in welcher auch Bewegung ohne Belastung erlaubt und sinnvoll ist, z.B. im Schwimmbad oder im Liegen (Pilates, und Atemübungen), kann so langsam mit einer Deblockierung begonnen werden. Hier macht der Einsatz der Physiotherapeuten Sinn! Der Krankengymnast gibt Ihnen Übungen, die Sie ohne Belastung  und im Liegen selbst durchführen können. Langsam werden diese Übungen gesteigert. Erlernen Sie ein Eigenübungsprogramm!

Deblockierung
Auch hier kommt Pilates auf der Rolle und Osteopathie zum Einsatz zur Deblockierung der angrenzenden Gelenke und der Wirbelsäulenabschnitte an denen z.B. das betroffene Gelenk anknüpft (Schulter, Ellenbogen, Hüfte, Knie oder die WS Abschnitte bestärken - wenn Sie können oder schwächen sich gegenseitig).

Muskelaufbau
Nun kommt der Physiotherapeut in seiner ursprünglichen Eigenschaft zur Geltung mit Beübung der Gelenkseigenen und -umgebenden Muskeln und Muskelaufbau! Finden Sie wieder den Mut sich zu Bewegen, aber wichtig: bitte richtig! 
Erlernen Sie ein Eigenübungsprogramm!

Dauerhaftes Training und
Vermeiden der Fehlhaltungen und Überlastung!

Viele müssen diese 7 Punkte viele Jahre wieder und wieder durchleben bis sie den wichtigsten Punkt verinnerlicht haben. Das Lernen ist lange, wiederkehrend und sehr schmerzhaft.
Machen Sie sich die einfachsten und natürlichsten Funktionen des Körpers zu nutze und trainiren Sie ihren Körper. Laufen Sie. Jeden Tag. mindestens 30-60 Minuten. Gehen Sie zu Fuß zum einkaufen, gehen Sie zu Fuß zum Arbeiten, Gehen SIE! Vermeiden Sie weiterhin Schädigende Stoffe, wie Rauchen, Alkohol und übermässige Calorienzufuhr.
Folgende Sportarten halte ich für besonders Rückenstärkend:
  • Laufen & Bergwanderungen
  • Barfußlaufen
  • Pilates
  • Yoga
  • Fahrradfahren


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Kontakt zur Praxis


Praxis
Dr. med. Thomas Moritz Engels
Hauptstraße 16
D-87484 Nesselwang


 +49 8361 / 3206

Öffnungszeiten


 
Mo-Do 8 12 Uhr 16-18 Uhr
Fr 8-12 Uhr  

Infektionssprechstunde (Hintereingang)
 
Mo Di Do 11-12 Uhr 16-18 Uhr
Mi   16-18 Uhr
Fr 11-12 Uhr  

Besondere Leistungen


Durch intensive Weiterbildung in Reisemedizin, Tropenmedizin und Impfmedizin wurde uns vom Gesundheitsministerium die Zulassung als Gelbfieberimpfstelle anerkannt.

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